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Kettenräder für Rollenketten gehärtet



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Häufig gestellte Fragen
Gehärtete Kettenräder haben eine induktiv oder einsatzgehärtete Verzahnung, die eine deutlich höhere Oberflächenhärte aufweist als ungehärtete Standard-Kettenräder. Die gehärteten Zahnflanken widerstehen abrasivem Verschleiß erheblich besser, was die Standzeit des Kettenrades – besonders beim kleinen Antriebsrad – deutlich verlängert. Gehärtete Kettenräder sind die richtige Wahl bei hohen Drehzahlen, hohen Drehmomenten, stoßartigen Belastungen oder wenn der Kettenwechsel länger dauern soll als der Verschleiß eines ungehärteten Rades.
Die Standzeit gehärteter Kettenräder ist stark anwendungsabhängig, kann aber gegenüber ungehärteten Kettenrädern das Zwei- bis Dreifache betragen. Bei optimaler Schmierung und gleichmäßiger Belastung sind Standzeiten bis 15.000 Betriebsstunden erreichbar. Das kleine Antriebskettenrad verschleißt dabei schneller als das große – bei einem Verhältnis von 1:3 oder mehr empfiehlt sich auf jeden Fall eine gehärtete Ausführung für das kleine Rad.
Ja, vollständig. Gehärtete Kettenräder haben dieselbe normierte Zahngeometrie nach ISO 606 wie ungehärtete Kettenräder und sind mit allen Standard-Rollenketten gleicher Teilung und Bauart kompatibel. Die Härtung betrifft nur die Oberflächeneigenschaften der Zähne – Einbaumaße und Wellenverbindung sind identisch mit ungehärteten Ausführungen.