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Häufig gestellte Fragen
Die Edelstahl-Stirnräder bestehen aus einem austenitischen Edelstahl mit sehr guter Korrosionsbeständigkeit gegen Wasser, viele Säuren, Laugen und Reinigungsmittel. Sie eignen sich für feuchte Umgebungen, die Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie, die chemische und galvanische Industrie sowie Außenanlagen mit Witterungseinfluss, wo Standard-Stahlräder durch Korrosion vorzeitig versagen würden.
Edelstahl hat eine geringere Festigkeit als Vergütungsstahl – die übertragbaren Drehmomente sind bei gleichem Modul und gleicher Breite niedriger. Zudem ist Edelstahl schwerer zerspanbar und damit teurer in der Herstellung. Edelstahl-Stirnräder sind nicht härtbar im klassischen Sinne – für sehr hohe Verschleißfestigkeit in korrosiver Umgebung müssen andere Legierungen oder Beschichtungen gewählt werden. Der Einsatz empfiehlt sich daher ausschließlich dort wo Korrosionsbeständigkeit gefordert ist.
Ja, sofern der Modul übereinstimmt. Eine Kombination aus Edelstahl und Kunststoff (POM) ist besonders in der Lebensmittelindustrie sinnvoll: Das POM-Rad läuft wartungsfrei und schmierstofffrei, während das Edelstahlrad langlebig und hygienisch ist. Edelstahl und Stahl können ebenfalls kombiniert werden – die Belastungsgrenze wird dann durch den schwächeren Werkstoff (Edelstahl) bestimmt.