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Zahnräder aus Stahl gehärtet



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Häufig gestellte Fragen
Gehärtete Stirnräder aus C45 haben eine induktiv oder einsatzgehärtete Verzahnung mit deutlich höherer Oberflächenhärte als ungehärtete C45-Räder. Die Härtung erhöht die Verschleißfestigkeit der Zahnflanken erheblich und verlängert die Standzeit des Zahnrades unter hohen Belastungen. Zu beachten: Durch das Härten entsteht eine Verzahnungsqualität 10 – gehärtete Stirnräder laufen daher etwas geräuschvoller als ungehärtete und geschliffene Ausführungen.
Gehärtete Stirnräder sind die richtige Wahl bei hohen Drehmomenten, stoßartigen Belastungen, hohen Drehzahlen oder wenn eine lange Standzeit ohne häufigen Austausch gefordert ist. Das Härten ist in der Regel ein wirtschaftlicher Kompromiss: höhere Verschleißfestigkeit bei geringen Mehrkosten gegenüber dem Grundwerkstoff C45. Bei sehr präzisen, leisen Getrieben sind dagegen geschliffene Ausführungen vorzuziehen, da die Härtung die Verzahnungsqualität leicht verschlechtert.
Ja, gehärtete Stirnräder sind durch die Gefügeumwandlung beim Härten etwas spröder als ihre ungehärteten Pendants. Das bedeutet: Bei extremen Schlag- oder Stoßbelastungen können sie eher brechen als sich plastisch verformen. Für Antriebe mit starken, plötzlichen Lastspitzen – z.B. durch Blockieren oder Überlast – empfehlen sich daher ungehärtete oder zähvergütete Ausführungen. Bei gleichmäßigen, hohen Dauerlasten sind gehärtete Räder jedoch klar im Vorteil.