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Häufig gestellte Fragen
Triebstockkettenräder (auch Stiftkettenräder oder Fingerräder genannt) sind Kettenräder mit zylindrischen Zapfen (Triebstöcken) anstelle von profilierten Zähnen. Sie greifen in die Kettenglieder einer Triebstockkette ein – einer Kette mit speziellen Mitnehmerstiften. Triebstockkettentriebe werden bevorzugt in der Holzbearbeitung (Sägewerke, Hobelwerke), im Bergbau, in Förderanlagen mit starker Verschmutzung und in der Landwirtschaft eingesetzt, wo robuste, selbstreinigende Antriebe gefragt sind.
Triebstockkettentriebe sind selbstreinigend: Schmutz, Späne und grobe Verunreinigungen können zwischen den Triebstöcken hindurchfallen, ohne den Ketteneingriff zu blockieren. Standard-Rollenkettentriebe setzen sich bei starker Verschmutzung schnell zu und verschleißen durch abrasive Partikel erheblich schneller. In Sägewerken, Hackschnitzelanlagen und Bergbau-Förderern ist der Triebstockkettentrieb daher die zuverlässigere und wartungsärmere Lösung.