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Häufig gestellte Fragen
Breitkeilriemen DIN/ISO sind nach DIN 7719 / ISO 1604 genormt. Die Norm legt die Hauptmaße der Riemen sowie die Rillenprofile der zugehörigen Scheiben mit festem oder veränderbarem Durchmesser fest. Sie gilt ausschließlich für industrielle Drehzahlwandler – nicht für Kraftfahrzeuge oder Landmaschinen nach US-Standard.
DIN/ISO-Breitkeilriemen werden durch Breite × Höhe in Millimetern bezeichnet, z.B. 13/5, 20/10, 21/6, 22/8, 23/10, 28/8, 30/10, 32/10, 36/13, 40/13, 47/13, 52/16, 55/16, 70/18. Daneben gibt es W-Profile (16W, 20W, 25W, 31,5W, 40W, 50W, 63W, 80W, 100W), bei denen die Zahl die Nennbreite in Millimetern angibt. Alle Profile sind flankenoffen und formgezahnt.
Die Länge wird als Innenlänge Li in Millimetern angegeben. Da Breitkeilriemen in Variatoren durch axiale Scheibenverstellung radial wandern, ist die Innenlänge die maßgebliche Bezugsgröße für die korrekte Auswahl. Längen bis 5.000 mm sind standardmäßig lieferbar.
Der besondere Aufbau kombiniert die Biegsamkeit eines flankenoffenen, formgezahnten Keilriemens mit einer faserverstärkten Elastomerlage, die für hohe Quersteifigkeit sorgt. Diese Quersteifigkeit ist entscheidend: Der Riemen muss beim axialen Verstellen der Variatorscheiben sicher auf dem gewünschten Wirkradius laufen und darf nicht wegrutschen. Gleichzeitig muss er in Laufrichtung flexibel genug bleiben für einen ruhigen, verschleißarmen Lauf.