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Klassische Keilriemen

Klassische Keilriemen sind die ursprüngliche Bauform der Keilriemen mit genormten Profilen (Z, A, B, C, D, E). Im Unterschied zu Schmalkeilriemen besitzen sie eine größere Bauhöhe und Breite bei gleicher Leistungsübertragung, wodurch sie mehr Platz im Antrieb beanspruchen. Gegenüber Breitkeilriemen sind sie schmaler und für mittlere Leistungen ausgelegt. Für besonders hohe Anforderungen an Leistung und Haltbarkeit empfehlen sich Hochleistungskeilriemen.
Die Bezeichnung "Li" bezieht sich auf die Innenlänge, nach der man die benötigte Länge von Klassischen Keilriemen misst.



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Häufig gestellte Fragen
Klassische Keilriemen nach DIN 2215 / ISO 4184 sind ummantelte Antriebsriemen mit trapezförmigem Querschnitt. Sie bestehen aus Gummikern, dehnungsarmen Zugsträngen und einer schützenden Gewebeumhüllung. Haupteinsatzgebiet ist der Ersatzteilebedarf in älteren Industrie- und Landmaschinen, Gartengeräten sowie Sonderantrieben wie Keil-Flach-Antrieben.
Die genormten Profile reichen von sehr schmal (Profil 5, Y/6, 8) über Standardprofile (Z/10, A/13, B/17) und Zwischenprofile (20, C/22, 25) bis zu Schwerlastprofilen (D/32, E/40). Die Profilnummer entspricht jeweils der Rückenbreite in Millimetern.
Ja, da die Abmessungen durch DIN 2215 und ISO 4184 weltweit standardisiert sind, können klassische Keilriemen verschiedener Hersteller herstellerneutral verwendet und getauscht werden - sofern Profil und Länge übereinstimmen.
Li ist die Innenlänge (Innenumfang), Lw bzw. Ld ist die Wirk- oder Richtlänge, und La ist die Außenlänge. Ältere Maschinen und Handbücher verwenden häufig die Innenlänge Li. Die ISO 4184 schreibt die Richtlänge Ld vor. Achten Sie beim Kauf darauf, welche Längenangabe Ihr Maschinenhandbuch verwendet, da die Werte je nach Profil um mehrere Zentimeter voneinander abweichen.