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Rollenketten bestimmen

MOTTEK
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Bevor ihr Ersatz bestellt, muss klar sein, was ihr überhaupt habt. Eine Rollenkette bestimmt ihr über vier Angaben: Teilung, Innenbreite, Rollendurchmesser und Ausführung. Am Ende steht daraus die Normkette.

Die Teilung messen

Die Teilung ist der Abstand von Bolzenmitte zu Bolzenmitte. Für ein exaktes Maß messt ihr nicht nur über ein Glied, sondern über mehrere Bolzen und teilt die Strecke durch die Anzahl der Glieder. So gleicht ihr Ungenauigkeiten und den Verschleiß einzelner Glieder aus.

Glieder richtig zählen

Eine Kette besteht immer abwechselnd aus Innengliedern und Außengliedern. Beim Zählen geht ihr also Innenglied, Außenglied, Innenglied, Außenglied und so weiter durch. Daraus ergibt sich eine einfache Kontrolle: Eine offene, nicht verbundene Kette hat immer eine ungerade Anzahl an Gliedern, eine geschlossene Kette eine gerade.

Innenbreite und Rollendurchmesser

Die Innenbreite messt ihr zwischen den Innenlaschen, nicht zwischen den Außenlaschen. Das ist wichtig, denn nur mit dem Innenmaß passt die Kette später sauber über das Kettenrad. Zusätzlich prüft ihr den Rollendurchmesser.

Die Ausführung bestimmen

Zuletzt kommt die Ausführung, also die Anzahl der Reihen. Simplex bedeutet einreihig, Duplex zweireihig, Triplex dreireihig. Habt ihr alle Daten zusammen, ergibt sich daraus die Normkette, zum Beispiel nach europäischer Bauart 08B1, 10B2 oder 12B3. Die letzte Ziffer steht dabei für die Anzahl der Reihen.

Die passende Kette findet ihr über unseren Produktberater Rollenkette.

Und weil Kette und Kettenrad zusammengehören, geht es danach weiter mit: Kettenrad bestimmen.

Im Video: Schritt für Schritt

In unserem Erklärvideo bestimmen wir eine Rollenkette gemeinsam, vom Messen der Teilung bis zur fertigen Normbezeichnung.


Drehmoment: Das Magazin für Antriebstechnik