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Häufig gestellte Fragen
Eine Keilriemenscheibe mit zylindrischer Bohrung hat eine gerade, zylindrische Nabenbohrung die direkt auf die Welle passt. Die Befestigung erfolgt über eine Passfeder in der Wellennut sowie eine Stellschraube oder Wellenmutter – je nach Ausführung. Die Welle muss auf den Bohrungsdurchmesser der Scheibe abgestimmt sein. Im Gegensatz zur Taperbuchsen-Ausführung ist keine separate Spannbuchse erforderlich.
Scheiben mit zylindrischer Bohrung sind die wirtschaftlichere Wahl bei dauerhafter, fester Montage auf einer definierten Welle ohne geplanten Wechsel. Sie sind einfacher in der Konstruktion, benötigen keine separate Taperbuchse und sind bei gleichem Scheibendurchmesser günstiger. Empfohlen wenn der Wellendurchmesser fest definiert ist, selten demontiert wird und keine Notwendigkeit besteht, dieselbe Scheibe auf verschiedenen Wellendurchmessern einzusetzen.
Die Keilriemenscheiben mit zylindrischer Bohrung sind in den Profilen SPZ/10, SPA/13, SPB/17 und SPC/22 nach DIN 7753 in ein- und mehrrilligen Ausführungen erhältlich. Die verfügbaren Bohrungsdurchmesser sind scheiben- und profilabhängig – nicht jeder Bohrungsdurchmesser ist für jede Scheibengröße verfügbar, da der Mindestdurchmesser der Nabe durch den Scheibendurchmesser und das Profil bestimmt wird.
Eine bereits gebohrte Scheibe kann auf einen größeren Durchmesser aufgebohrt werden, sofern die Wandstärke der Nabe ausreicht – das erfordert jedoch mechanische Bearbeitung in einer Werkstatt. Eine Verkleinerung des Bohrungsdurchmessers ist nicht möglich. Wenn häufige Anpassungen an verschiedene Wellendurchmesser erforderlich sind, empfehlen sich von Anfang an Taperbuchsen-Scheiben, die durch einfachen Buchsenwechsel flexibel bleiben.