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Klassische Keilriemen

Klassische Keilriemen sind die ursprüngliche Bauform der Keilriemen mit genormten Profilen (Z, A, B, C, D, E). Im Unterschied zu Schmalkeilriemen besitzen sie eine größere Bauhöhe und Breite bei gleicher Leistungsübertragung, wodurch sie mehr Platz im Antrieb beanspruchen. Gegenüber Breitkeilriemen sind sie schmaler und für mittlere Leistungen ausgelegt. Für besonders hohe Anforderungen an Leistung und Haltbarkeit empfehlen sich Hochleistungskeilriemen.
Die Bezeichnung "Li" bezieht sich auf die Innenlänge, nach der man die benötigte Länge von Klassischen Keilriemen misst.



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Häufig gestellte Fragen
Ein Austausch ist nötig, wenn der Riemen rissig, porös oder glänzend ist, Rutschgeräusche auftreten oder Leistungsabfall bemerkbar wird. Empfehlung: Bei Mehrfachantrieben immer alle Riemen im Satz tauschen, um ungleichmäßige Belastungen zu vermeiden.
Messen Sie die Länge des alten Riemens, wenn möglich, oder messen Sie den Umfang der Riemenscheiben. Keilriemen werden in der Regel in Millimetern oder Zoll angegeben. Um die Länge eines Keilriemens zu bestimmen, muss je nach Riementyp die Innenlänge (Li), Wirklänge (Lw/Ld) oder Außenlänge (La) genommen werden. Zur Messung wird der Riemen flach ausgebreitet und mithilfe eines Maßbandes gemessen.
Li (Innenlänge): Das ist das Maß am inneren Umfang des Riemens. Viele Hersteller geben die Länge von klassischen Keilriemen nach DIN 2215 als Innenlänge an. Lw/Ld (Wirklänge): Dieses Maß gibt die Länge des Bereichs an, in dem der Keilriemen in der Riemenscheibe wirkt. Es ist das wichtigste Maß für die Auswahl und den Austausch von Schmalkeilriemen nach DIN 7753. La (Außenlänge): Dies ist das Maß am äußeren Umfang des Riemens.
Das Profil eines Keilriemens gibt Breite und Höhe des Querschnitts an. Die Breite und Höhe des Riemens definieren das Profil. Dieses muss zur Riemenscheibe passen. Die Abmessungen sind wichtig, um die korrekte Passform und Kraftübertragung zu gewährleisten.
Nein. Selbst bei gleichen Maßen unterscheiden sich Materialien und Fertigungstoleranzen. Für satzkonstante Antriebe sollten Riemen vom selben Hersteller und mit identischem Fertigungscode verwendet werden, um optimale Spannungsgleichheit zu gewährleisten.
Satzkonstante Keilriemen sind in Länge und Dehnung exakt aufeinander abgestimmt. Sie eignen sich für Mehrfachriemenantriebe (z. B. 3–6 Riemen parallel). Marken wie Optibelt S=C Plus oder Gates Super HC garantieren satzkonstante Ausführung ohne Nachmessen.
Die optimale Spannung hängt von Profil, Länge und Leistung ab. Zu niedrige Spannung führt zu Schlupf, zu hohe Spannung zu Lagerbelastung. Verwenden Sie ein Riemenspannungsmessgerät oder orientieren Sie sich an den Herstellerangaben. Nach der Einlaufphase sollte die Spannung überprüft und ggf. nachgestellt werden.
Keilriemen sollten trocken, kühl und lichtgeschützt gelagert werden, am besten hängend oder lose liegend. Direkte Sonneneinstrahlung, Ozon, Öle und Lösungsmittel vermeiden. Unter optimalen Bedingungen beträgt die Lagerfähigkeit bis zu 5 Jahre.
Unser Produktberater für Keilriemen zeigt Ihnen die wichtigsten Schritte, um den passenden Keilriemen zu bestimmen: https://mottek.de/Wie-finde-ich-den-passenden-Keilriemen